IWT Malmö: Windischberger besiegt Nummer zwei der Welt

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Von 24. bis 26. Februar 2017 wurden die IWT Dillon Swedish Open in Malmö ausgetragen. Lukas Windischberger sorgte mit seinem ersten Erfolg über den Weltranglistenzweiten Kasper Jønsson aus Dänemark für Aufsehen. Nun ist der Weltranglistendritte Favorit auf den Europameistertitel. 

Tischtennis und Badminton an Windischberger

Im ersten Turnier nach dem Rücktritt des Weltranglistenersten Jesper Ratzer trafen programmgemäß dessen Verfolger Kasper Jønsson (Wrl. 2) und Lukas Windischberger (Wrl. 3) im Endspiel des IWT-Events in Schweden aufeinander. Ein überraschender 21:17-Sieg im Tischtennis (die schwächste Sportart des Großengersdorfers) sollte der Grundstein zum Erfolg des Niederösterreichers gegen den favorisierten Dänen werden. Der österreichische Racketlon-Staatsmeister legte einen 21:19-Sieg im Badminton nach und verlor die dritte Sportart Squash mit Krämpfen 18:21.

Ich habe keine Chance auf den Sieg mehr gesehen

„Ich habe keine Chance auf den Sieg mehr gesehen“, so Lukas, „aber nach 0:4 im Tennis habe ich durch Kampf zurück ins Spiel gefunden, gutes Tennis gespielt und die nötigen 19 Punkte geholt!“

Windischberger vielseitig erfolgreich

Windischberger: „Ein unglaublicher Erfolg für mich. Ich war nach zwei sehr harten Partien gestern um Mitternacht ins Bett gefallen. Heute früh hat jeder Muskel geschmerzt. Ich habe dann aber ein sehr gutes Halbfinale gegen Morten (Anm. Jaksland, Wrl. 5) gespielt und bin lockerer geworden. Und dann dieses Finale…“ Der Großengersdorfer verkürzte im direkten Duell mit Jønsson auf 1:2.

Großer Dank gilt dem TTC Guntramsdorf

„Großer Dank gilt dem TTC Guntramsdorf. Seit Kurzem darf ich mit der Bundesliga-Trainingsgruppe trainieren – obwohl ich dort der Schlechteste bin.“ Auch abseits des Racketlon-Sports zeigte Windischberger zuletzt starke Leistungen: Ein Achtelfinale bei den Österreichischen Badminton-Staatsmeisterschaften und ein Viertelfinale bei den Squash-Staatsmeisterschaften stehen für den Niederösterreicher allein im Februar zu Buche. Da wundert es nicht, dass er im Bezirk Mitstelbach unter den Nominierten für den NÖN Sportler des Jahres ist.

Pabisch sorgt für weiteren Podestplatz

Neben Windischberger waren auch Hans Sherpa (belegte Platz 23) und Emanuel Schöpf (belegte Platz 11) in Malmö im Elite-Einzel im Einsatz. Im Herren-Advanced-Einzel wurde Michael Moitzi 13. und Roland Pichler 25. Eine starke Leistung zeigte Julia Pabisch. Österreichs einzige Dame in Malmö belegte im Mixed-Doppel mit dem Marokkaner Mohammed Tarik Koubaa Rang drei – mit einem Sieg im Gummiarm über Dara und Beat Ladner aus der Schweiz. Im Damen-Doppel wurde die Zwettlerin an der Seite der Schweizerin Susan Rutschmann Vierte, im Damen-Amateur-Einzel wurde sie Sechste.


IWT Dillon Swedish Open

Malmö (SWE), 24.2.2017-26.2.2017
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RFA-Pressetext 7/2017 (26. Februar)

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